Umfrage Neues Kinderbetreuungsgesetz (KiBeG)

Neues Kinderbetreuungsgesetz (KiBeG)

 

Auf Beginn des Schuljahres 2018/19 sind die Aarg. Gemeinden verpflichtet, den Zugang zu einem bedarfsgerechten Angebot an familienergänzender Betreuung von Kindern bis zum Abschluss der Primarschule (O bis längstens 16 Jahre) sicherzustellen, auch privat  oder in Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden (§ 2). Kitas, Mittagsmodule u.ä., aber auch Tagesfamilien sind möglich. Die Erziehungsberechtigten tragen die jeweiligen Kosten, maximal jedoch 100% (keine Quersubventionierung) (§ 4/1). Das Angebot ist grundsätzlich nur für berufstätige Alleinerziehende oder für Ehegatten, die Dank der auswärtigen Betreuung eine Erwerbstätigkeit aufnehmen oder ausbauen können, oder für Sozialhilfebezüger mit integrationsbedürftigen Kindern  vorgesehen (§ 1).

Die Standortgemeinde legt die Standarts des Angebotes fest und übt die Aufsicht aus.  Die Wohngemeinde beteiligt sich an den Kosten je nach Leistungsfähigkeit der Erziehungsberechtigten.

 

Die Tageskosten bewegen sich, Schweiz weit, um die Fr. 100 pro ganzen Tag (inkl. Mahlzeiten),  ohne allfälligen Transport  Wohnort-Kita und Kita-Kindergarten bzw. –Schule. Die bei den/dem Erziehungsberechtigen verbleibenden Kosten sind trotz allfälliger (grundsätzlich persönlichen, nicht der Betreuungsstätte gesamthaft vorwegbezahlten) Gemeindebeiträge gewichtig,  also etwa ab Fr. 50 minimal pro Tag (inkl. Mahlzeiten). U.W. sind die auswärtigen Betreuungskosten im Aargau nicht steuerlich abziehbar.

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